Pressearchiv: Klimaschutz im Westerwaldkreis

22. September 2021 - Europäische Mobilitätswoche

Gelungene Auftaktveranstaltung im Stöffelpark

Am 17. September fand die Auftaktveranstaltung zur Europäischen Mobilitätswoche im Westerwaldkreis im Stöffelpark in Enspel statt. Unter dem Motto „Mobilität im ländlichen Raum – Westerwald auch in Zukunft mobil“ informierten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Bus & Bahn, Radverkehr und motorisiertem Indiviualverkehr über die Entwicklung der Mobilität im Westerwaldkreis.

Dennis Klees vom Schienenpersonennahverkehr Nord informierte über anstehende Projekte im Westerwald. Wesentliche Ziele sind die Beschleunigung der Reisezeit sowie die Gewinnung von Passagieren. Jörg Mühlhaus von den Verkehrsbetrieben Westfalen Süd stellte u. a. das Projekt SAM, einen autonom fahrenden Bus, vor. Aus der Sicht des ADAC Mittelrhein beleuchtete Rudi Speich die Bedeutung des PKW für die Mobilität im ländlichen Raum. Zuletzt informierte Britta Pott von der Sweco GmbH über das Radwegekonzept im Westerwaldkreis und neue Möglichkeiten der Radnutzung im Alltag. Die anschließende Podiumsdiskussion wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern rege für Fragen an die Vortragenden genutzt.

Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Aktion der Europäischen Kommission, die seit 2002 im Zeitraum vom 16. bis 22. September stattfindet. In diesem Jahr nahm der Westerwaldkreis zum ersten Mal daran teil und bot unterschiedliche Vorträge und Informationsveranstaltungen an, die deutlich machen sollen, wie man in Zukunft nachhaltig mobil sein kann.

Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung

Buz: von links nach rechts: Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland, Rudi Speich, Jörg Mühlhaus, Dennis Klees, Britta Pott und Johannes Baumann, Klimaschutzmanager des Westerwaldkreises.

09. September 2021 - Europäische Mobilitätswoche startet

Westerwaldkreis nimmt teil

In diesem Jahr nimmt der Westerwaldkreis zum ersten Mal an der Europäischen Mobilitätswoche teil. Es sich um eine Aktion der Europäischen Kommission, die seit 2002 im Zeitraum vom 16. bis zum 22. September stattfindet. Teilnehmende Kommunen haben die Möglichkeit, Interessierten verschiedene Formen von nachhaltiger und klimaschonender Mobilität zu präsentieren. Im Westerwaldkreis werden unterschiedliche Vorträge und Informationsveranstaltungen angeboten, die deutlich machen sollen, wie man in Zukunft nachhaltig mobil sein kann.

Themen wie Elektromobilität, Radverkehr und ÖPNV werden beleuchtet. So kann man sich in einem digitalen Vortrag zur Elektromobilität und die Nutzung des selbst erzeugten PV-Stroms zur Ladung des eigenen E-Autos informieren oder das erste „E-Car-Sharing-Konzept“ im Westerwaldkreis in der Ortsgemeinde Staudt vor Ort kennenlernen.

Die Auftaktveranstaltung findet am Freitag, den 17. September, unter dem Motto „Mobilität im ländlichen Raum – Westerwald auch in Zukunft mobil“ im Stöffelpark in Enspel statt. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Bus & Bahn, Radverkehr und motorisiertem Individualverkehr werden in Impulsvorträgen über die Entwicklung der Mobilität im Westerwald informieren. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt, in der es möglich ist, Fragen zu stellen.

Die verschiedenen Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Erfahrungen in der Nutzung von neuen nachhaltigen Mobilitätsformen zu sammeln. In einem E-Bike Training der Verkehrswacht kann der Umgang mit einem E-Bike oder E-Pedelec geübt werden, in einem Vortrag über den Umstieg auf die Elektromobilität gibt es Tipps zum Ladeprozess an einem E-Auto. In der VRM-Ticket-Schulung vermittelt die Referentin Renate Adams anschaulich den Umgang mit Ticketautomaten.

Die geführte Radtour der Tourist-Information Hachenburger Westerwald bringt den Genuss der Bewegung in der Natur näher. Gleichzeitig kann man Kilometer für die Aktion Stadtradeln sammeln.

Weitere Informationen und die Anmeldung für die einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter www.westerwaldkreis.de/klimaschutz oder direkt bei Klimaschutzmanager Johannes Baumann (johannes.baumann@westerwaldkreis.de oder 02602 124-374).

23. Juli 2021 - Festival GrünRockt!

Klimaschutzmanager aus dem Westerwaldkreis präsentieren ihre Arbeit

Das Festival GrünRockt! in Hachenburg befasste sich mit dem Thema „Waldsterben“, ein Prozess der auch im Westerwald in den letzten Jahren spürbar zu erkennen ist. Die Auswirkungen des Klimawandels haben einen großen Einfluss auf die Situation der Wälder. Aus diesem Grund stellten die Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinden Bad Marienberg, Hachenburg, Wallmerod und des Westerwaldkreises ihre Arbeit auf dem Festivalgelände vor.

Auf ihrem Stand informierten sie die interessierten Bürgerinnen und Bürger u. a. über aktuelle Projekte, Fördermittel im Bereich Klimaschutz sowie klimafreundliche Heiz- und Mobilitätsformen. So wurde von den Klimaschutzmanagern die Herstellung von Holzpellets erklärt, Informationspapiere zu diversen Elektroautos und das aktuelle Radverkehrskonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg ausgestellt. Außerdem konnten Teilnehmende anhand des Solarkatasters Rheinland-Pfalz das Potenzial für Photovoltaik- und Solarthermieanlagen auf ihren Hausdächern überprüfen.

Die Klimaschutzmanager konnten den Bürgerinnen und Bürgern die vielen verschiedenen Themenfelder ihrer Arbeit näherbringen und derzeitige Aktionen wie die „Klimakino“-Reihe in Hachenburg und die Teilnahme des Westerwaldkreises an der Europäischen Mobilitätswoche vorstellen. Für die Festivalbesucher gab es neben dem vielfältigen Informationsangebot auch die Möglichkeit auf einer „Pelletcouch“ Platz zu nehmen.

Buz: Klimaschutzmanager v.l.n.r.: Henrik Lütkemeier (VG Hachenburg), Lina Braun (VG Wallmerod), Helena Frink (VG Bad Marienberg) und Johannes Baumann (Westerwaldkreis)

21. Juli 2021 - Arbeitskreis Klimaschutz formiert sich

Am 12. Juli hat sich der Arbeitskreis Klimaschutz im Westerwaldkreis auf Einladung des Klimaschutzmanagers Johannes Baumann zum ersten Mal getroffen und so eine Plattform zum Austausch geschaffen. Teilgenommen haben Vertreterinnen und Vertreter der Verbandsgemeindeverwaltungen des Westerwaldkreises, Olaf Glasner vom Referat Klima, Natur und Umwelt sowie Dr. Christel Simon und Peter Müller von der Energieagentur Rheinland-Pfalz.

Das Treffen im Kreishaus in Montabaur bot den Anwesenden die Möglichkeit, die Akteure auf Ebene der Verbandsgemeinden kennen zu lernen und über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich des Klimaschutzes zu sprechen. Klimaschutzmanager Baumann informierte über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte des integrierten Klimaschutzkonzeptes des Westerwaldkreises. Er gab außerdem einen Ausblick auf die Teilnahme des Westerwaldkreises an der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September.

Natürlich wurden auch Projekte und Aktionen angesprochen, die zusammen veranstaltet und umgesetzt werden können. Der rege Austausch unter den Teilnehmenden hat gezeigt, wie wichtig gemeinsame Treffen im Bereich des Klimaschutzes sind. Das nächste Treffen ist für Oktober geplant.

Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung

Buz: Teilnehmende des Arbeitskreises Klimaschutz im Westerwaldkreis

14. April 2021 - Klimaschutzmanager nimmt Arbeit auf

Die Gremien des Westerwaldkreises haben inzwischen die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Westerwaldkreis beschlossen. Das Konzept soll eine strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten bilden und alle klimarelevanten Bereiche einbeziehen.

Teil dieses Projekts ist auch die Einrichtung eines Klimaschutzmanagements in der Kreisverwaltung und damit die Einstellung eines Klimaschutzmanagers. Die neue Stelle ist seit dem 1. März von Johannes Baumann besetzt. Der 25-jährige gebürtige Westerwälder hat in Mainz und Freiburg Geographie studiert.

Das Konzept gliedert sich in eine Planungs- und Umsetzungsphase. Der erste Schritt ist die Erstellung einer Ist-Analyse sowie einer Energie- und Treibhausgasbilanz. Anhand der qualitativen Ist-Analyse werden der Stand der Klimaschutzaktivitäten sowie die groben Rahmenbedingungen ermittelt und zusammengefasst. Die Energie- und Treibhausgasbilanz erfasst quantitativ die Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen in allen klimarelevanten Bereichen und gliedert sie nach Verursachern und Energieträgern. Diese bilden die Grundlage für die Erstellung von Entwicklungsszenarien. Auch die Ermittlung von kurz- und langfristigen technisch und wirtschaftlich umsetzbaren Einsparpotenzialen und Potenziale für eine Steigerung der Energieeffizienz soll so möglich werden.

Auf Grundlage dessen werden konkrete Ziele definiert und daraus entsprechende Maßnahmen erstellt. Die zweite Phase des Klimaschutzkonzeptes beinhaltet die Umsetzung der entwickelten Maßnahmen.

Ein wichtiger Bestandteil in der Entwicklung des Klimaschutzkonzeptes ist die Beteiligung der relevanten Akteure, wie beispielsweise der Energieversorger, sonstigen potenziellen Investoren und Interessenverbände, wie Handwerkskammern aber auch der interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Eine Auftaktveranstaltung und projektbegleitende Workshops werden im weiteren Verlauf der Konzepterstellung durchgeführt.

Mit der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes und der Einstellung des Klimaschutzmanagers möchte der Kreis seine Bemühungen im Bereich des Klimaschutzes konkretisieren und weiterentwickeln. Auch im Westerwaldkreis sind die Folgen des Klimawandels spürbar. Neben der Erstellung des Klimaschutzkonzepts ist der neue Klimaschutzmanager auch für die Fördermittelberatung innerhalb der Verwaltung und die Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Klimaschutz und Energiewende zuständig.

Das Projekt wird vom Bundeministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Die Laufzeit beträgt zunächst zwei Jahre. Der Prozess der Konzepterstellung wird auf der Internetseite des Kreises dokumentiert. Fragen und Anregungen können gerne an klimaschutz@westerwaldkreis.de oder direkt an Johannes Baumann (telefonisch unter 02602 124-374 oder an Johannes.Baumann@westerwaldkreis.de) gerichtet werden

Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung

Buz: Klimaschutzmanager Johannes Baumannn (Mitte) hat kürzlich seine Arbeit aufgenommen.