Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises

Die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises hat zum Ziel, die Gleichstellung von Frauen zu fördern, um bestehende strukturelle und individuelle Benachteiligungen abzubauen.

Dafür bringt sie frauenrelevante Angelegenheiten auf die Tagesordnung und die Interessen von Frauen zur Geltung. Dies umfasst alles, was die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen in anderer Weise oder in stärkerem Maße berührt als die der Männer.

Hierzu gehört es, durch Öffentlichkeitsarbeit den Bewusstseinswandel zur Durchsetzung der Gleichberechtigung zu fördern.

Die Gleichstellungsstelle regt Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Situation von Frauen an, organisiert und führt entsprechende Veranstaltungen durch, häufig in Zusammenarbeit mit örtlichen Frauengruppen, -initiativen und –verbänden.

Die Gleichstellungsbeauftragte nimmt am Erfahrungsaustausch auf kommunaler, Landes- und Bundesebene teil und erstattet den Kreisgremien Bericht.

Sie ist Ansprechpartnerin für alle Einwohnerinnen des Westerwaldkreises.

Valentinsaktion des Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen'

Der Valentinstag am 14. Februar sollte ein unbeschwerter Tag der Liebe sein. Die Realität vieler Frauen und Mädchen ist jedoch eine andere: Laut Statistik der Vereinten Nationen erfährt jede Dritte in ihrem Leben Gewalt, das entspricht einer Milliarde Frauen und Mädchen rund um den Globus.

Das Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' nutzt den Valentinstag, um mit einem Zitat in den sozialen Netzwerken den Grundgedanken der Liebe von einer anderen Seite zu betrachten. „Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Romanze“, sagte einst der Schriftsteller Oscar Wilde (1854-1900). Es bedeutet, auf sich zu achten, sich zu respektieren und vor allem Grenzen zu setzen.
Das bundesweite Hilfetelefon unterstützt genau an diesem Punkt betroffene Frauen: Ein Beratungsgespräch kann das erste „Nein“ zu Gewalt und zugleich ein „Ja“ zu sich selbst sein.

Das Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' berät unter der Rufnummer 08000 116 016 und online auf www.hilfetelefon.de zu allen Formen von Gewalt – rund um die Uhr und kostenfrei. Die Beratung erfolgt anonym, vertraulich, barrierefrei und in 17 Fremdsprachen. Auf Wunsch vermitteln die Beraterinnen an eine Unterstützungseinrichtung vor Ort.
Auch Bekannte, Angehörige und Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wenden.

Das Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt. Seit dem Start des Angebots 2013 wurden über 143.000 Beratungen durchgeführt.

"Kompass für Frauen" in Neuauflage online

Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein um berufliche Perspektiven zu entwickeln, die „richtige“ Arbeit zu finden oder zu behalten und die Familie zu managen. Themen von A – wie Arbeitszeitmodelle bis Z – wie Zeitmanagement beschäftigen vorwiegend Frauen, wenn sie Arbeit und Beruf mit Familienaufgaben koordinieren müssen. Qualifizierte Hilfe gibt es nicht nur „woanders“, sondern auch hier bei uns im Westerwald.

Damit Sie die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden, wurde der Wegweiser „Kompass für Frauen im Westerwald“ aktualisiert und steht Ihnen ab sofort online zur Verfügung. Klicken Sie hier oder rechts in der Rubrik "Downloads".

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Wäller Frauenunterstützungseinrichtungen sind weiter für Betroffene da

Die aktuelle Krise sorgt bei vielen Menschen für große Unsicherheit und konfrontiert sie mit Existenzängsten, finanziellen Sorgen, Befürchtungen wegen der eigenen Gesundheit oder die nahestehender Personen, aber auch mit sozialen Einschränkungen und Herausforderungen.
Besonders die derzeit angeordnete Kontaktsperre oder behördlich angeordnete häusliche Quarantäne kann dazu führen, dass schwelende innerfamiliäre Konflikte eskalieren oder sich ohnehin vorhandene Gewaltbereitschaft Bahn bricht.
Die Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises weist darauf hin, dass Betroffene im Landkreis auch in der Krise Hilfe und Unterstützung durch das Netz der Frauenunterstützungseinrichtungen erhalten und Ansprechpartnerinnen finden können:

Frauenhaus-Beratungsstelle 02662 / 946 66 30, Mo - Fr 10 - 12 Uhr

Interventionsstelle bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen 0 26 63 / 91 13 53, Di - Fr 9 - 11 Uhr

Notruf Frauen gegen Gewalt e.V. 02663 / 8678, Mo - Do 9 - 11 Uhr

Matia Beratung für beeinträchtigte Frauen 02663 / 968 03 31, Di - Fr 9 - 11 Uhr

Alle Einrichtungen haben über diese Zeiten hinaus einen Anrufbeantworter geschaltet, der regelmäßig abgehört wird.

Außerdem bietet der Notruf eine Online-Beratung an, erreichbar unter www.notruf-westerburg/onlineberatung

Bundesweit steht das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 24 Stunden täglich unter 08000 116 016 zur Verfügung.

Auch für Menschen, die befürchten, selbst zum Täter zu werden, gibt es ein telefonisches Hilfsangebot des Notfalltelefon zur Verhinderung von Übergriffen durch tatgeneigte Personen über die bundesweite kostenfreie Hotline 0800 70 222 40, Mo - Fr 9 - 18 Uhr 

Weitere Infos und Unterstützung auch durch die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises unter 02602 / 124 606.

Bleiben Sie gesund!

Frauenpolitik

Postkarte zur Landtagswahl 2016 mit freundlicher Genehmigung Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz

Mit freundlicher Genehmigung Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz