Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises

Die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises hat zum Ziel, die Gleichstellung von Frauen zu fördern, um bestehende strukturelle und individuelle Benachteiligungen abzubauen.

Dafür bringt sie frauenrelevante Angelegenheiten auf die Tagesordnung und die Interessen von Frauen zur Geltung. Dies umfasst alles, was die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen in anderer Weise oder in stärkerem Maße berührt als die der Männer.

Hierzu gehört es, durch Öffentlichkeitsarbeit den Bewusstseinswandel zur Durchsetzung der Gleichberechtigung zu fördern.

Die Gleichstellungsstelle regt Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Situation von Frauen an, organisiert und führt entsprechende Veranstaltungen durch, häufig in Zusammenarbeit mit örtlichen Frauengruppen, -initiativen und –verbänden.

Die Gleichstellungsbeauftragte nimmt am Erfahrungsaustausch auf kommunaler, Landes- und Bundesebene teil und erstattet den Kreisgremien Bericht.

Sie ist Ansprechpartnerin für alle Einwohnerinnen des Westerwaldkreises.

Aktuelle Termine

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

"Kompass für Frauen" in Neuauflage online

Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein um berufliche Perspektiven zu entwickeln, die „richtige“ Arbeit zu finden oder zu behalten und die Familie zu managen. Themen von A – wie Arbeitszeitmodelle bis Z – wie Zeitmanagement beschäftigen vorwiegend Frauen, wenn sie Arbeit und Beruf mit Familienaufgaben koordinieren müssen. Qualifizierte Hilfe gibt es nicht nur „woanders“, sondern auch hier bei uns im Westerwald.

Damit Sie die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden, wurde der Wegweiser „Kompass für Frauen im Westerwald“ aktualisiert und steht Ihnen ab sofort online zur Verfügung. Klicken Sie hier oder rechts in der Rubrik "Downloads".

MI(N)T machen erwünscht!

Ein wichtiges Thema der Gleichstellung ist die Vermeidung von Altersarmut von Frauen - die Weichen dazu werden bereits bei der Berufswahl gestellt. Daten und Fakten zum prozentualen Anteil von Frauen in den MINT-Fächern bzw. Männern in sozialen Berufen machen deutlich, dass der Arbeitsmarkt nach wie vor in Frauen- und Männerbereiche segregiert ist.
Das Land Rheinland-Pfalz hat umfangreiche Maßnahmen aufgelegt, um entlang der gesamten Bildungskette Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für MINT zu begeistern und in den weiterführenden Schulen eine klischeefreie Berufs- und Studienorientierung umzusetzen.

Den Hinweis auf die entsprechende Broschüre hierzu finden Sie auf der Seite der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG) - bitte klicken Sie hier.

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Wäller Frauenunterstützungseinrichtungen sind weiter für Betroffene da

Die aktuelle Krise sorgt bei vielen Menschen für große Unsicherheit und konfrontiert sie mit Existenzängsten, finanziellen Sorgen, Befürchtungen wegen der eigenen Gesundheit oder die nahestehender Personen, aber auch mit sozialen Einschränkungen und Herausforderungen.
Besonders die derzeit angeordnete Kontaktsperre oder behördlich angeordnete häusliche Quarantäne kann dazu führen, dass schwelende innerfamiliäre Konflikte eskalieren oder sich ohnehin vorhandene Gewaltbereitschaft Bahn bricht.
Die Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises weist darauf hin, dass Betroffene im Landkreis auch in der Krise Hilfe und Unterstützung durch das Netz der Frauenunterstützungseinrichtungen erhalten und Ansprechpartnerinnen finden können:

Frauenhaus-Beratungsstelle 02662 / 946 66 30, Mo - Fr 10 - 12 Uhr

Interventionsstelle bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen 0 26 63 / 91 13 53, Di - Fr 9 - 11 Uhr

Notruf Frauen gegen Gewalt e.V. 02663 / 8678, Mo - Do 9 - 11 Uhr

Matia Beratung für beeinträchtigte Frauen 02663 / 968 03 31, Di - Fr 9 - 11 Uhr

Alle Einrichtungen haben über diese Zeiten hinaus einen Anrufbeantworter geschaltet, der regelmäßig abgehört wird.

Außerdem bietet der Notruf eine Online-Beratung an, erreichbar unter www.notruf-westerburg/onlineberatung

Bundesweit steht das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 24 Stunden täglich unter 08000 116 016 zur Verfügung.

Auch für Menschen, die befürchten, selbst zum Täter zu werden, gibt es ein telefonisches Hilfsangebot des Notfalltelefon zur Verhinderung von Übergriffen durch tatgeneigte Personen über die bundesweite kostenfreie Hotline 0800 70 222 40, Mo - Fr 9 - 18 Uhr 

Weitere Infos und Unterstützung auch durch die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises unter 02602 / 124 606.

Bleiben Sie gesund!

Frauenpolitik

Postkarte zur Landtagswahl 2016 mit freundlicher Genehmigung Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz

Mit freundlicher Genehmigung Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz