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Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises

Die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises hat zum Ziel, die Gleichstellung von Frauen zu fördern, um bestehende strukturelle und individuelle Benachteiligungen abzubauen.

Dafür bringt sie frauenrelevante Angelegenheiten auf die Tagesordnung und die Interessen von Frauen zur Geltung. Dies umfasst alles, was die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen in anderer Weise oder in stärkerem Maße berührt als die der Männer.

Hierzu gehört es, durch Öffentlichkeitsarbeit den Bewusstseinswandel zur Durchsetzung der Gleichberechtigung zu fördern.

Die Gleichstellungsstelle regt Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Situation von Frauen an, organisiert und führt entsprechende Veranstaltungen durch, häufig in Zusammenarbeit mit örtlichen Frauengruppen, -initiativen und –verbänden.

Die Gleichstellungsbeauftragte nimmt am Erfahrungsaustausch auf kommunaler, Landes- und Bundesebene teil und erstattet den Kreisgremien Bericht.

Sie ist Ansprechpartnerin für alle Einwohnerinnen des Westerwaldkreises.

„Equal Pay Day“ 2019

Aktion der Gleichstellungsbeauftragten

Unterstützt durch Bürgermeisterin Ulrike Mohrs machten die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Koblenz und der Landkreise Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn und Westerwaldkreis am Equal Pay Day vor dem Koblenzer Rathaus auf den noch immer bestehenden Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern aufmerksam.

Der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern beträgt aktuell immer noch 21 Prozent. Daraus ergeben sich umgerechnet 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen), die Frauen bei gleichem Verdienst länger arbeiten müssen, um auf das Jahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen.

Es gibt einige Faktoren, die zu diesen Unterschieden führen. So sind z.B. Frauen seltener in Führungspositionen, sie arbeiten generell häufiger in Berufen, die schlechter bezahlt werden und sie sind aufgrund von Pflegearbeit häufiger in Teilzeit tätig. Hier gilt es anzusetzen, um die Lücke zu schließen.

Foto: Pressestelle Stadt Koblenz
Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, Gabriele Mickasch (Gleichstellungsstelle Stadt Koblenz), Beate Ullwer (Gleichstellungsstelle Westerwaldkreis), Lea Bales (Gleichstellungsstelle Landkreis Mayen-Koblenz), Dorothee Milles-Ostermann (Rhein-Lahn-Kreis), Katharina Hoffmann (Gleichstellungsstelle Stadt Koblenz) und Alice Berweiler-Kaufmann (Gleichstellungsstelle Rhein-Lahn-Kreis)

Broschüre:100 Jahre Frauenwahlrecht im heutigen Rheinland-Pfalz und 30 Jahre LAG

Hier finden Sie die Broschüre.

Frauen in die Kommunalpolitik! Daran arbeitet seit nunmehr 30 Jahren die LAG der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, daran arbeiteten aber bereits vor mehr als 100 Jahren Frauen aus der damals bayerischen Pfalz, dem preußischen Norden zwischen Trier und Koblenz oder dem großherzoglich-hessischen Rheinhessen rund um Mainz.

Um ihren langen Kampf fürs Frauenwahlrecht, um Mitsprache auf kommunaler Ebene gestern und heute und um die Verbindung zur eigenen LAG-Geschichte geht es in der nun veröffentlichten Broschüre »Wahlkämpfe. 100 Jahre Frauenwahlrecht im heutigen Rheinland-Pfalz und 30 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten«.

Ein passendes Video mit dem Titel "Agentinnen des Wandels" sollten Sie sich ebenfalls nicht entgehen lassen!

Frauenpolitik

Postkarte zur Landtagswahl 2016 mit freundlicher Genehmigung Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz

Mit freundlicher Genehmigung Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz