Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises

Die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises hat zum Ziel, die Gleichstellung von Frauen zu fördern, um bestehende strukturelle und individuelle Benachteiligungen abzubauen.

Dafür bringt sie frauenrelevante Angelegenheiten auf die Tagesordnung und die Interessen von Frauen zur Geltung. Dies umfasst alles, was die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen in anderer Weise oder in stärkerem Maße berührt als die der Männer.

Hierzu gehört es, durch Öffentlichkeitsarbeit den Bewusstseinswandel zur Durchsetzung der Gleichberechtigung zu fördern.

Die Gleichstellungsstelle regt Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Situation von Frauen an, organisiert und führt entsprechende Veranstaltungen durch, häufig in Zusammenarbeit mit örtlichen Frauengruppen, -initiativen und –verbänden.

Die Gleichstellungsbeauftragte nimmt am Erfahrungsaustausch auf kommunaler, Landes- und Bundesebene teil und erstattet den Kreisgremien Bericht.

Sie ist Ansprechpartnerin für alle Einwohnerinnen des Westerwaldkreises.

Aktuelle Termine

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Wäller Frauenunterstützungseinrichtungen sind weiter für Betroffene da

Die aktuelle Krise sorgt bei vielen Menschen für große Unsicherheit und konfrontiert sie mit Existenzängsten, finanziellen Sorgen, Befürchtungen wegen der eigenen Gesundheit oder die nahestehender Personen, aber auch mit sozialen Einschränkungen und Herausforderungen.
Besonders die derzeit angeordnete Kontaktsperre oder behördlich angeordnete häusliche Quarantäne kann dazu führen, dass schwelende innerfamiliäre Konflikte eskalieren oder sich ohnehin vorhandene Gewaltbereitschaft Bahn bricht.
Die Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises weist darauf hin, dass Betroffene im Landkreis auch in der Krise Hilfe und Unterstützung durch das Netz der Frauenunterstützungseinrichtungen erhalten und Ansprechpartnerinnen finden können:

Frauenhaus-Beratungsstelle 02662 / 946 66 30, Mo - Fr 10 - 12 Uhr

Interventionsstelle bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen 0 26 63 / 91 13 53, Di - Fr 9 - 11 Uhr

Notruf Frauen gegen Gewalt e.V. 02663 / 8678, Mo - Do 9 - 11 Uhr

Matia Beratung für beeinträchtigte Frauen 02663 / 968 03 31, Di - Fr 9 - 11 Uhr

Alle Einrichtungen haben über diese Zeiten hinaus einen Anrufbeantworter geschaltet, der regelmäßig abgehört wird.

Außerdem bietet der Notruf eine Online-Beratung an, erreichbar unter www.notruf-westerburg/onlineberatung

Bundesweit steht das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 24 Stunden täglich unter 08000 116 016 zur Verfügung.

Auch für Menschen, die befürchten, selbst zum Täter zu werden, gibt es ein telefonisches Hilfsangebot des Notfalltelefon zur Verhinderung von Übergriffen durch tatgeneigte Personen über die bundesweite kostenfreie Hotline 0800 70 222 40, Mo - Fr 9 - 18 Uhr 

Weitere Infos und Unterstützung auch durch die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises unter 02602 / 124 606.

Bleiben Sie gesund!

ALLIZE hilft

Staatssekretärin Dr. Christiane Rohleder startet App für Alleinerziehende im Westerwaldkreis

Im letzten Jahr nahm die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises mit einem Konzept der Initiative für Alleinerziehende im Westerwald am Wettbewerb „Kommunale Politik für mehr Familienzeit“ des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz teil.

Ziel war die Entwicklung einer App, mit deren Hilfe es Alleinerziehenden im Westerwaldkreis ermöglicht werden soll, schneller und effektiver auf benötigte Informationen zuzugreifen, sofort an die richtige Stelle für ihre Anliegen weitergeleitet zu werden, aber auch, sich in einem entsprechenden Forum auszutauschen.
Das Konzept überzeugte und mit Hilfe des ausgeschriebenen Preisgeldes von 10.000,00 € konnte der Plan in die Realität umgesetzt werden.
Die Staatssekretärin im Familienministerium Dr. Christiane Rohleder startete nun im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Initiative für Alleinerziehende die App mit dem Namen ALLIZE, einem Akronym aus der titelgebenden Zielgruppe. Die App ist ab sofort über den Google Playstore und in Kürze auch über den Apple App Store erreichbar.

Die Funktionen wurden sogleich von den anwesenden Alleinerziehenden in Augenschein genommen. Sie hatten zuvor im Gespräch mit Joachim Türk von den Schwierigkeiten berichtet, mit denen sie im Alltag in den unterschiedlichsten Bereichen des alltäglichen Lebens konfrontiert sind. Vor allem die Themen Wohnungs- und Arbeitssuche stellen Alleinerziehende häufig vor besondere Herausforderungen.
Als äußerst hilfreich wurde neben den einzelnen Stichworten in erster Linie das Forum gesehen, in dem sich Betroffene untereinander vernetzen und unterstützen können.
Dieses Forum liegt auch den Initiatorinnen Dr. Tanja Machalet (MdL) und Beate Ullwer besonders am Herzen, wie sie bei der Vorstellung hervorhoben.

„Mit der App für Alleinerziehende haben wir nun ein im Land einmaliges Angebot, das die bestehenden Strukturen im Westerwaldkreis schnell zugänglich macht und für die Betroffenen eine gute Orientierung in unserer Beratungslandschaft bietet“, freute sich die erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland in ihrem Grußwort.
Staatssekretärin Dr. Christiane Rohleder hält die App für vorbildlich im Land. "Die App richtet sich im ersten Schritt an Alleinerziehende, denn ein gutes Zeitmanagement ist gerade für sie wichtig. Sie müssen ihren Alltag bestmöglich zeitlich organisieren und haben dabei oft keine Unterstützung Dritter“, erklärte Rohleder. „Sie müssen jetzt nicht mehr mühsam vielfältige Informationen von den unterschiedlichen Stellen zusammensuchen. Die App bereitet all diese Infos auf und macht sie bequem von überall aus zugänglich. Projekte wie diese verbessern die Rahmenbedingungen für Familien hier in Rheinland-Pfalz und verhelfen Ihnen zu mehr Zeit für ihr Familienleben. Genau hierfür hatten wir den Wettbewerb 'Kommunale Politik für mehr Familienzeit' als Teil unserer Initiative 'Familie – ein starkes Stück' gestartet."

Foto: Pressestelle des Westerwaldkreises

v.l.n.r.: Gleichstellungsbeauftragte Beate Ullwer, Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland, Dr. Tanja Machalet (MdL), Staatssekretärin MFFJIV Dr. Christiane Rohleder

Frauenpolitik

Postkarte zur Landtagswahl 2016 mit freundlicher Genehmigung Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz

Mit freundlicher Genehmigung Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz