Hilfen für psychisch erkrankte Menschen

Hilfen für psychisch erkrankte Menschen sollen so organisiert sein, dass sie von den Betroffenen in ihrem gewohnten Lebensraum in Anspruch genommen werden können. Für die Planung und Koordination der dazu notwendigen Unterstützungsmöglichkeiten in unserer Region ist die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises verantwortlich. Seit 1996 stimmt die Koordinierungsstelle für Psychiatrie die Hilfen in der gemeindenahen Versorgung aufeinander ab.

In Zusammenarbeit mit den zahlreichen Einrichtungen im Westerwaldkreis werden Unterstützungsmöglichkeiten für psychisch erkrankte Menschen angeboten. Die Aufgaben der Koordinierungsstelle für Psychiatrie im Einzelnen sind:

  • Planung und Steuerung von Hilfeangeboten in der Region
  • Förderung der Kooperation der Einrichtungen der gemeindenahen Versorgung
  • Beratungs- und Informationsdienst für Betroffene, Angehörige und Institutionen
  • Geschäftsführung und Leitungsaufgaben in regionalen Arbeitskreisen und Gremien
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung der Gleichstellung von psychisch und somatisch kranken Menschen


Wenn Sie Fragen zu Leistungen für Menschen mit Behinderungen haben, dann stehen Ihnen die Mitarbeiter der Eingliederungshilfe gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner/in der Eingliederungshilfe:

Frau Sigrid Neu
02602 124-361
sigrid.neu@westerwaldkreis.de

Inklusives Tanzprojekt 2021

Tanzen verbindet - Inklusion durch Bewegung und Tanz

Im September dieses Jahres konnte endlich das „Inklusive Tanzprojekt“ starten. Ursprünglich war das Projekt schon für das Frühjahr 2020 geplant, musste aber leider pandemiebedingt verschoben werden.

Als professioneller Kooperationspartner stand der Wohnbereich des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn e.V. dem Projekt zur Seite. Die Proben fanden gemeinsam mit den Bewohnern des „Hauses am Quendelberg“ in Montabaur statt. Die Gruppe wurde durch hochmotivierte Menschen, mit und ohne Beeinträchtigung, die sich auf den Presseaufruf im Juli gemeldet hatten, ergänzt. An fünf Terminen konnte unter Anleitung einer erfahrenen Tanzpädagogin mit viel Spaß, Engagement und Taktgefühl getanzt und geprobt werden. „Es war so schön zu beobachten, wie nach diesen spannenden Wochen eine vertraute Gemeinschaft entstanden war, bei der die Verschiedenheit Normalität wurde!“, betont die Projektkoordinatorin Stefanie Moch, Koordinierungsstelle für Gemeindepsychiatrie der Kreisverwaltung. Da die Corona-Pandemie eine Aufführung des einstudierten Tanzes schwierig machte, entstand ein kleiner Film über das ungewöhnliche Projekt.

Seit dem Jahr 2012 findet anlässlich des „Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung“ regelmäßig eine gemeinsame Veranstaltung des Beauftragten für die Belange behinderter Menschen im Kreis, Franz-Georg Kaiser, und der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises statt. Ziel ist es, die Inklusion im Westerwaldkreis voranzubringen und möglichst viele Multiplikatoren hierfür zu gewinnen.