Seniorenleitstelle / Pflegestrukturplanung
Die Seniorenleitstelle engagiert sich seit 1992 für die Anliegen der Generation 60+ im Westerwaldkreis. Unter dem Motto „Gut leben und älter werden im Westerwald!“ initiieren wir Projekte, die helfen, die tiefgreifenden Prozesse des demografischen Wandels im Sinne einer zukunftsgerichteten Seniorenarbeit zu gestalten.
Unsere Tätigkeit umfasst folgende Angebote:
- Wir sind Ansprechpartner für die Fragen, Anliegen und Wünsche der Seniorinnen und Senioren im Westerwaldkreis.
- Wir beraten zu nahezu allen seniorenrelevanten Themen wie zum Beispiel: „Sicherheit im Alter“; „Bürgerschaftliches Engagement“; „Neue Wohnformen im Alter“; „Prävention und Gesundheitsförderung“ und stehen auch bei Fragen zum Thema „Unterstützung und Pflege“ zur Verfügung.
- Wir bemühen uns um die Veröffentlichung wichtiger Informationen auf dem Gebiet der Seniorenarbeit.
- Wir verstehen uns als Kooperationspartner aller auf diesem Gebiet tätigen Verbände, Initiativen, Organisationen, Vereine, Einrichtungen, Leistungsanbietern und Institutionen.
- Wir stimmen uns hinsichtlich der Seniorenaktivitäten mit den Verbandsgemeinden im Westerwaldkreis ab und unterstützen sowohl Verbandsgemeinden, als auch Städte und Ortsgemeinden bei ihren Bemühungen, den demografischen Wandel erfolgreich zu gestalten
Gemeindeschwester plus - Kostenfreies Unterstützungsangebot für ältere Menschen
Die meisten Menschen wollen im Alter gern so lang wie möglich in ihrem Haus oder ihrer vertrauten Wohnung leben. Dieser Wunsch soll mit dem Angebot der Gemeindeschwesterplus unterstützt werden. Dabei beraten Fachkräfte ältere Menschen, die (noch) nicht pflegebedürftig sind, aber merken, dass sie nicht mehr alles problemlos allein meistern können.
Die Beratung ist kostenfrei und erfolgt auf Wunsch zu Hause oder digital.
Die Fachkraft Gemeindeschwesterplus hat ein offenes Ohr und kümmert sich vertrauensvoll um unterschiedliche Anliegen, die dabei helfen, die Selbstständigkeit zu erhalten.
- Sie kennt Möglichkeiten, die den Alltag der Seniorinnen und Senioren erleichtern und ihre Gesundheit stärken können.
- Sie hat einen Überblick über Freizeitangebote sowie Nachbarschaftshilfen und vermittelt auf Wunsch die entsprechenden Kontakte.
- Sie stellt bei Fragen rund um das Thema Pflege einen direkten Kontakt zum örtlichen Pflegestützpunkt her.
- Sie selbst führt keine pflegerischen Tätigkeiten aus.
Pressemitteilung der Staatskanzlei zum 10-jährigen Jubiläum
Ansprechpartnerinnen:
Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen
Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach
Natalia Goldschmied
Sabine Günther
Verbandsgemeinde Selters
Seniorenpolitische Konzeption und Förderung für den Westerwaldkreis
„Gut leben und älter werden im Westerwaldkreis!“ – unter diesem Leitbild hat eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe 2012 erstmals für den Landkreis eine Seniorenpolitische Konzeption erarbeitet. Nach zehn Jahren wurde geprüft, inwiefern die gesteckten Ziele erreicht wurden und wie die Maßnahmen bedarfsgerecht angepasst werden sollten.
Im März 2023 verabschiedete der Kreistag eine aktualisierte Fassung mit nunmehr 12 Handlungsfeldern, die als Leitlinien für eine vorausschauende und zukunftsgerichtete Seniorenpolitik dienen sollen. Bei den Änderungen lag der Fokus insbesondere auf besserer Vernetzung und digitaler Teilhabe sowie mehr Einsatz für das Ehrenamt.
In dem Zusammenhang wurde auch die „ Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Seniorenpolitischen Konzeption im Westerwaldkreis“ angepasst. Diese ermöglicht nun, ehrenamtliche Projekte als Anschubfinanzierung mit 1.000 statt bisher 500 Euro zu fördern.
Die Seniorenpolitische Konzeption und die Richtlinie können Sie im Downloadbereich herunterladen.
Sicherheitsberatung für Seniorinnen und Senioren
© Polizei RLPSchockanrufe, Enkeltrick, falsche Polizeibeamte – immer einfallsreicher werden Betrüger, um an die Ersparnisse von Seniorinnen und Senioren zu gelangen. Dabei nutzen sie an der Haustür oder am Telefon gezielt die Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft der Generation 60 plus aus. In einem dreitägigen Seminar im September bildet deshalb die Polizei gemeinsam mit den Kommunen in regelmäßigen Abständen ehrenamtliche Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater aus.
Die Teilnehmenden gehören dabei selbst der älteren Generation an und sprechen dadurch die gleiche Sprache wie die Seniorinnen und Senioren, denen sie Tipps weitergeben. Als ausgebildete Berater informieren sie in kostenfreien Vorträgen sowie persönlichen Gesprächen darüber, wie Kriminalität und Alltagsgefahren erkannt werden können und welcher Schutz möglich ist.
Zu den Tätigkeitsfeldern gehören darüber hinaus:
- Durchführen von Infoveranstaltungen,
- Vermitteln von Experten,
- Veröffentlichen von aktuellen Kriminalitätsfallen und Sicherheitsempfehlungen in den lokalen Medien.
Vermittelt werden Informationen unter anderem zu folgenden Themen:
- Betrugsmaschen zu Hause, unterwegs, per Telefon und Internet,
- Wohnungs- und Diebstahlsicherung,
- Opferschutz und -hilfe.
Die Qualifizierung sowie die Ausbildungskosten werden von der Polizeidirektion Koblenz übernommen, den Versicherungsschutz trägt die Kommune. Erkennbar sind die ausgebildeten Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater an einem Ausweis des Westerwaldkreises.
Wer sich für die Tätigkeit als Seniorensicherheitsberater/in interessiert, kann sich bei der Seniorenleitstelle der Kreisverwaltung in Montabaur melden.
Kostenfreie Vorträge/Beratungsgespräche buchen:
Bei der Seniorenleitstelle der Kreisverwaltung in Montabaur können die bereits ausgebildeten Seniorensicherheitsberatenden kostenfrei beispielsweise für Vorträge in Gemeinden und in Seniorengruppen, Infoveranstaltungen und persönliche Beratungsgespräche gebucht werden.
Mögliche Themen sind:
- Enkeltrick
- Schockanrufe
- Sicherheit an der Haustür
- Betrug durch Telefon und Internet
- richtiges Verhalten beim Einkauf oder an Geldautomaten
- Sicherheitsmerkmale von Zahlungsmitteln
- Straßendiebstahl
- Romantikbetrug
- Gewinnmitteilungen
- Wertsachenkennzeichnung
- Sicherheit auf Reisen
- Wohnungssicherung
- Verbraucherschutz
1. Westerwälder Demenzwoche
Erstmalig veranstalten die regionalen Demenznetzwerke in Zusammenarbeit mit der Seniorenleitstelle des Westerwaldkreises eine gemeinsame, kreisweite Aktionswoche. Vom 21. bis zum 27. September – rund um den Welt-Alzheimertag am 21. September – erwartet die Bürgerinnen und Bürger ein breit gefächertes Informations- und Veranstaltungsangebot. Die 1. Westerwälder Demenzwoche greift das bundesweite Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ auf und rückt das Thema mitten in die Gesellschaft.
Die Aktionswoche bietet Vorträge, Lesungen, Beratungsgespräche und Mitmach-Aktionen in verschiedenen Verbandsgemeinden an, um sowohl fachliche Unterstützung zu bieten als auch die gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Auf der Kreisebene wird die Demenzwoche von der Seniorenleitstelle, Dilorom Jacka, koordiniert, die bei Fragen unter seniorenleitstelle@westerwaldkreis.de zur Verfügung steht.
Das vollständige Veranstaltungsprogramm mit den zuständigen Koordinatorinnen der Demenznetzwerke:
Vortrag und Lesung „Demenz im Alltag meistern. Wenn das Ich langsam verschwindet …"
Wann: Montag, 21.09.2026, um 18 Uhr
Wo: DRK-Haus, Bornwiese 1, 56470 Bad Marienberg
Referentin: Dorothee Döring, Autorin, Kommunikations- und KonfliktberatungDas "Netzwerk für Demenz und Pflege Westerwald Nord", das Pflegenetzwerk der Verbandsgemeinde Hachenburg und das "Pflegenetzwerk Hoher Westerwald" laden herzlich zur Autorenlesung mit anschließender Diskussionsrunde und Austausch ein. In ihrem Buch „Das Schicksal Demenz meistern“ geht die Autorin Dorothee Döring unter anderem auf typische Konflikte zwischen Ehepartnern oder Eltern und Kindern und die emotionale Belastung pflegender Angehöriger ein und zeigt Wege zu mehr Gelassenheit sowie praktische Strategien für Selbstfürsorge auf.
Veranstalter: Netzwerk für Demenz und Pflege Westerwald Nord
Netzwerkkoordinatorin Mareike Nilges
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Lesung mit der Schriftstellerin Katharina Göbel aus ihrem Buch “Blinde Kuh”
Wann: Mittwoch, 23. September 2026, 18 Uhr
Wo: AWO-Pavillon, Parkstraße 8, 56203 Höhr-Grenzhausen
Referentin: Katharina Göbel, Schriftstellerin"OPHELIA – das Netzwerk für ein lebendiges Älterwerden im Kannenbäckerland" lädt herzlich zu dieser Lesung ein. Das Buch “Blinde Kuh” erzählt die bewegende Geschichte einer Familie, die durch die Demenz der Großmutter vor große Herausforderungen gestellt wird. Elise pflegt ihre erkrankte Mutter und erlebt hautnah, wie sehr die Krankheit den Alltag und Beziehungen verändert. Ein berührender Roman über Nähe, Abschied und die unsichtbare Verbindung zwischen drei Generationen, der eindrucksvoll zeigt, was es bedeutet, füreinander da zu sein.
Veranstalter: OPHELIA – das Netzwerk für ein lebendiges Älterwerden im Kannenbäckerland
Seniorenbüro der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, Yvonne Wolf
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vortrag „Gegen das Vergessen“
Wann: Mittwoch, 23. September 2026, 18 Uhr
Wo: Treff am Markt, Rheinstr. 37, 56242 Selters
Referentin: Heidrun Weese-Alebiosu, Neuropsychologin am Ev. Klinikum Westerwald in SeltersDas Netzwerk Älterwerden der Verbandsgemeinde Selters lädt herzlich zum Vortrag „Gegen das Vergessen“ ein. Heidrun Weese-Alebiosu, Neuropsychologin am Ev. Klinikum Westerwald in Selters, wird in ihrem Vortrag anschaulich darlegen, wie unser Gehirn funktioniert und welche Faktoren die Funktionen beeinträchtigen können. Anschließend stellt sie Strategien vor, die die Funktion des Gehirns unterstützen, um das Risiko einer Demenz im Alter zu reduzieren.
Veranstalter: Netzwerk Älterwerden der Verbandsgemeinde Selters
selters-ww.de/leben-bei-uns/senioren-soziales/buergermobil/netzwerk-fuers-aelterwerden/ Seniorenbüro der Verbandsgemeinde Selters, Tanja Griebling
Seniorenbüro der Verbandsgemeinde Selters, Selma Avsar
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Demenz-Parcours und Bilderausstellung Peter Gaymann
Wann: Donnerstag, 24.09.2026, von 14 bis 16 Uhr
Wo: im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung, Kirburger Str. 4, 56470 Bad MarienbergDas "Netzwerk für Demenz und Pflege Westerwald Nord" bietet den Demenz-Parcours und eine Bilderausstellung in Bad Marienberg an. Innerhalb des Demenz-Parcours begleiten die Besucher die Seniorin Erna, die an Demenz erkrankt ist. Durch die Einblicke in Ernas Lebenssituation sowie ihren Alltag, haben sie die Möglichkeit, in Ernas Gefühls- und Erlebniswelt einzutauchen. Der Demenz-Parcours umfasst 14 Einzelbeschreibungen von Alltagssituationen: Vom Aufstehen bis zum Abendessen können dabei interessierte Personen, die nicht an Demenz erkrankt sind, erleben, wie sich die Symptome einer Demenz bemerkbar machen und anfühlen können. Die Alltagssituationen können in einem Tagesablauf zur eigenen Erfahrung „durchlebt“ werden.
Der Künstler Peter Gaymann nähert sich auf humorvolle Art und Weise dem Erkrankungsbild „Demenz“. In seinen Cartoons nimmt er Alltagssituationen von Betroffenen und Angehörigen in den Fokus, nähert sich mit Fingerspitzengefühl und ermutigender Leichtigkeit den Hürden und Herausforderungen in Pflege und Umgang mit Betroffenen. Aus seinen Werken entstehen Postkarten und Kalender – und eine Ausstellung. Zwar kann seine Kunst der Erkrankung „Demenz“ nicht den Schrecken nehmen, aber sehr wohl dem noch zu oft tabuisierten Thema humorvoll die Tür öffnen.
Veranstalter: Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Bad Marienberg in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt Bad Marienberg, Netzwerk für Demenz und Pflege Westerwald Nord
Netzwerkkoordinatorin Mareike Nilges
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Gesprächskreis für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz
Wann: Donnerstag, 24.09.2026, von 18 bis 20 Uhr
Wo: Seniorenzentrum Bethesda, Rathausstr. 55, 56203 Höhr-Grenzhausen„OPHELIA – das Netzwerk für ein lebendiges Älterwerden im Kannenbäckerland“ lädt herzlich zum Gesprächskreis für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ein. Der Gesprächskreis bietet pflegenden Angehörigen die Gelegenheit andere Angehörige kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Hier ist Raum für Fragen, Anliegen und Sorgen sowie für Ideen, Vorschläge, Erfahrungen und Tipps.
Veranstalter: OPHELIA – das Netzwerk für ein lebendiges Älterwerden im Kannenbäckerland
Seniorenbüro der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, Yvonne Wolf
Das Angebot ist kostenfrei. Anmeldung bei Frau Susanne Giraud, AWO Seniorenzentrum Kannenbäckerland, telefonisch unter 02624 913 355 oder 0160 93834260 oder per E-Mail an susanne.giraud@awo-rheinland.de.
Goldenes Oktoberfest für Junggebliebene
Wann: Samstag, 26.09.2026, von 15 bis 18 Uhr, Einlass um 14 Uhr
Wo: in der Waldbachhalle in Eschelbach, 56410 MontabaurDas "Netzwerk für Demenz und Pflege Westerwald Süd" veranstaltet in Kooperation mit den Verbandsgemeinden Montabaur, Wirges, Ransbach-Baumbach und Wallmerod ein Goldenes Oktoberfest für junggebliebene Seniorinnen und Senioren. Unter musikalischer Begleitung von „Jörg Meudt“ werden Kaffee, Kuchen, Brezel und Weißwurst angeboten. Ein Verzehrbon kostet 8 Euro. Wer den Wettbewerb um die schönste Tracht gewinnt, bekommt einen Preis.
Veranstalter: Netzwerk für Demenz und Pflege Westerwald Süd
demenz-netzwerk-montabaur-wirges-wallmerod.de Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds Montabaur gGmbH, Margit Chiera
Info und Anmeldung für die
VG Montabaur – Magdalena Marjanovic, Tel.: 02602 126308
VG Wirges – Olga Findling / Sarah Werner, Tel.: 02602 689444
VG Ransbach-Baumbach – Sabine Günther/Natalia Goldschmidt, Tel.: 02623 86-301 oder -302
VG Wallmerod – Hanna Farnschläger, Tel.: 06435 508228



