
MRE-Netzwerk
Das MRE-Netzwerk gründete sich 2014 auf Initiative der Kreisverwaltung Altenkirchen. 2015 haben sich der Westerwaldkreis und Rhein-Lahn-Kreis zu einem kreisübergreifenden Netzwerk mit dem Kreis Altenkirchen zusammengeschlossen.
Unser Ziel ist ...
... eine Weiterverbreitung von multiresistenten Erregern zu verhindern bzw. zu vermindern.
... einer Stigmatisierung von Menschen mit MRE entgegen zu wirken.
... eine Vernetzung der einzelnen Institutionen des Gesundheitswesens, um die Behandlung und Rehabilitation der MRE-besiedelten oder infizierten Patienten zu verbessern.
Für wen sind unsere Angebote und Beratungen?
Für die Bevölkerung (Betroffene und Angehörige), Kindergemeinschaftseinrichtungen, amb. Dialysezentren/-praxen, medizinische und pflegerische Einrichtungen, Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen, Arztpraxen, stationäre und ambulante Pflege
Wie erreichen wir unsere Ziele?
- Schulung und Aufklärung des medizinischen und pflegerischen Personals zum Thema MRE
- Entwicklung von Leitlinien und Hygienestandards
- Sensibilisierung für einen rationalen Einsatz von Antibiotika
- Arbeitsgruppensitzungen und Netzwerkkonferenzen
- Förderung und Stärkung von Screening und Surveillance von multiresistenten Erregern
- Erarbeitung von Präventionsmaßnahmen, angepasst an die lokalen Gegebenheiten
- Aufklärung und Information von Patienten und Angehörigen durch Beratung und Bereitstellung von Infomaterial
- Verbesserung von Kommunikation und Förderung des gegenseitigen Verständnisses füreinander
Vorteile einer kostenlosen Mitgliedschaft bei unserem MRE-Netzwerk:
- Bereitstellung von Hygienestandards, Leitlinien, Verfahrensanweisungen, sowie Schulungsunterlagen und einheitliche Überleitungsbögen zur Verwendung in Ihrer Einrichtung
- Verbesserung der Behandlungsqualität und Kostenreduktion durch Eindämmung der Ausbreitung von MRE
- Unterstützung der Hygienekräfte durch Beratung, Schulung und Positionsstärkung
- Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung. In regelmäßigen Netzwerkveranstaltungen und Arbeitsgruppen werden gemeinsam mit den teilnehmenden Einrichtungen einheitliche Leitlinien und Handlungsempfehlungen erarbeitet.
- Vernetzung mit versch. Akteuren,
- Imagestärkung durch Teilnahme am Qualitätssiegel durch Veröffentlichung und Bekanntmachung (Presse/Website)
- Kostenlose Inhouse Schulungen
- in Alten-und Pflegeeinrichtungen
- amb. Pflegediensten
- Krankentransportunternehmen und Rettungsdiensten
- Einrichtungen für Menschen mit Handicap,
- Arztpraxen
- Kindergärten
Krankenhäuser werden durch die Multiplikatoren vor Ort (Hygienefachkräfte, Hyg. Beauftragte Ärzte) geschult.
