Ein Stapel von Zeitungen liegt auf einem Laptop.
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Brand- und Katastrophenschutz

Westerwaldkreis beteiligte sich am Landesübungstag

Kommunikationswege wurden erprobt

Ein Mann sitzt am Schreibtisch vor vielen Monitoren.
© Florian Fries
Die FEZ in Rennerod bei der Lageermittlung.
Männer stehen vor einem großen Bildschirm mit Landkarte.
© Johannes Wolf
Auch die Führungsstaffel Hachenburg verschaffte sich einen Überblick über die Lage.

Rund 150 Übungseinsätze von abgedeckten Dächern über umgestürzte Bäume bis zu Wasserschäden durch Starkregen wurden von den Feuerwehreinsatzzentralen (FEZ) und Führungsstaffeln in den zehn Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises abgearbeitet. Dabei ging es nicht darum, dass Feuerwehreinheiten real vor Ort ausrückten, sondern um die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Führungsebenen. Unter anderem wurden Kommunikations- und Meldewege der örtlichen Einsatzstellen über den Landkreis und die Integrierten Leitstellen bis hin zum Lagezentrum Bevölkerungsschutz des LfBK erprobt. Ziel war es dabei, aus den dezentralen Übungen ein gemeinsames landesweites Lagebild zu erzeugen und so die Bewältigung großflächiger Schadenslagen zu trainieren.

„Wie wichtig das Üben solcher Szenarien auch für uns im Westerwaldkreis ist, hat sich erst vor wenigen Wochen gezeigt, als Teile unseres Landkreises von einem Tornado getroffen wurden und die heute eingespielten Szenarien leider real waren“, sagte Landrat Klaus Lütkefedder bei einem Besuch der Technischen Einsatzleitung in Selters. Zufrieden über den Übungsverlauf zeigte sich Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Tobias Haubrich: „Die Kommunikationswege und Lagedarstellungen in den einzelnen Verbandsgemeinden haben gut funktioniert. An einzelnen Stellschrauben müssen wir im Nachgang noch ein bisschen drehen, aber genau dafür sind solche Übungen da. Nicht, um mit dem Finger auf Fehler zu zeigen, sondern um sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern.“