Gemeinsamer Workshop für Geschäftsführungen
Viele Fragen treten im Zusammen mit KI auf: Wo verschafft sie wirklich einen Vorsprung – und wo ist sie nur teurer Aufwand? Wer haftet, wenn ein KI-gestütztes System eine falsche Empfehlung gibt? Wie viel Kontrolle geben wir an Tools ab, ohne den Überblick zu verlieren? Und: Reicht es, wenn einzelne Mitarbeitende KI nutzen – oder braucht es eine Haltung von oben? Diese Fragen lassen sich nicht an die IT-Abteilung delegieren. Sie gehören auf den Tisch der Führung. Genau aus diesem Grund haben Lars Wittmaack, Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez und Katharina Schlag, Wirtschaftsförderung Westerwaldkreis, beschlossen einen Workshop in „Grenznähe“, genau gesagt im Zukunftsform Mengerskirchen, für die Geschäftsführungen anzubieten.
Am 29. Oktober um 10 Uhr wird es beim „KI-Führerschein für Führungskräfte“ darum gehen, was KI heute leisten kann, wo ihre Grenzen liegen, und wie Führungskräfte fundierte statt reflexhafte Entscheidungen treffen – kompakt, praxisnah, ohne Technik-Jargon.
Was ist der EU-AI-Act und welche relevanten Regelungen sind darin enthalten? Wie soll KI strategisch genutzt werden und wie kommt sie nachhaltig in die Prozesse? Welche Leitplanken werden für die Nutzung im Unternehmen benötigt und wer sollte geschult werden?
Auf diese Fragen gilt es Antworten zu finden und genau das ist das Ziel für die 3 bis 3,5 Stunden.
„Wir freuen uns sehr, dass wir Tobias Scheid als KI-Spezialisten für die Workshopleitung gewinnen konnten. Uns ist es wichtig, die Unternehmen in der Region mit konkreten Angeboten zu unterstützen. Die Themen der Zukunft sind bekannt, oft fehlt nur die Idee für den ersten Schritt“, erklären die Wirtschaftsförderer. Ziel des ersten gemeinsamen „grenzüberschreitenden” Formates sei es, das Thema KI aus dem diffusen Allerlei in eine strategische Umsetzung zu überführen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter www.wfg-ww.de/events/ ist erforderlich.

