Besonders betroffen sind die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach, Wallmerod und Wirges. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Meldungen werden die Einsatzstellen durch die Einsatzkräfte nach Dringlichkeit priorisiert und sukzessive abgearbeitet.
Das Unwetter hat an zahlreichen Gebäuden Schäden verursacht. Von beschädigten Dächern, Fassaden und Bäumen können weiterhin Gefahren ausgehen. Insbesondere wird vor herabfallenden oder umherliegenden Teilen gewarnt. Die Bevölkerung wird daher dringend gebeten, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten. Personen, die sich in den betroffenen Gebieten befinden, sollten nach Möglichkeit in ihren Wohnungen bleiben beziehungsweise ein sicheres Gebäude aufsuchen.
Von eigenständigen Aufräum-, Sicherungs- oder Reparaturarbeiten an beschädigten Gebäuden wird derzeit ausdrücklich abgeraten. Dies gilt insbesondere für Arbeiten auf Dächern sowie in Bereichen, in denen weiterhin Gegenstände herabfallen oder beschädigte Gebäudeteile ihre Stabilität verlieren könnten. Am Morgen werden die beschädigten Gebäude durch Sachverständige bewertet.
Infolge des Unwetters kommt es in den betroffenen Gebieten teilweise zu Stromausfällen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich auf mögliche Beeinträchtigungen einzustellen und Ruhe zu bewahren. Von beschädigten Stromleitungen oder elektrischen Anlagen kann Lebensgefahr ausgehen. Entsprechende Gefahrenstellen dürfen nicht betreten oder berührt werden.
Die Technische Einsatzleitung des Westerwaldkreises ist unter der Leitung von Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Tobias Haubrich im Einsatz und bewertet die Lage fortlaufend. Die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland macht sich vor Ort ein Bild von der Lage. Auch Kräfte des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz sowie die Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit unterstützt vor Ort. Aktuelle Hinweise werden über die Informationsseite des Westerwaldkreises unter www.westerwaldkreis.de veröffentlicht.

