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Warnung der Bevölkerung im Westerwaldkreis

Sirenennetz wird am bundesweiten Warntag mitgetestet

Das neue Sirenennetz erweitert die bestehenden, vielfältigen Warnmöglichkeiten für die Bevölkerung. Neben verschiedenen Heultönen besteht zusätzlich die Möglichkeit, durch Sprachdurchsagen die Bevölkerung über spezielle Gefahrenlagen zu informieren. Ein entscheidender Unterschied zu den früheren Sirenen ist, dass die neuen Sirenen auch bei einem Stromausfall über lange Zeit weiterhin funktionsfähig bleiben.

So wird im Westerwaldkreis im Schadensfall gewarnt
Zusätzlich zu den stationären Sirenen wurden 36 mobile Hochleistungslautsprecher beschafft, die mit Feuerwehrfahrzeugen mobil eingesetzt werden können. Dafür wurde das Kreisgebiet in knapp 450 Warnbezirke unterteilt, damit im Schadensfall schnell Lautsprecherdurchsagen erfolgen können.

Im Notfall erhalten Bürgerinnen und Bürger auch Warnungen unter anderem über die kostenlosen Warn-Apps NINA und KATWARN, die beispielsweise bei Großbränden, Gefahrstoffausbreitungen und Hochwasser Verhaltenstipps geben. Seit 2022 besteht zusätzlich die Möglichkeit, über Cell Broadcast Warnnachrichten direkt auf Mobiltelefone zu senden. Daneben warnen Kreis und Verbandsgemeinden im Bedarfsfall über Pressemitteilungen, die Internetseiten, Social-Media-Kanäle und den Rundfunk.

Bund testet am 11. September Warn-Apps und Cell Broadcast
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) versendet am 11. September gegen 11 Uhr eine Warnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS). Diese Warnung wird über die Warn-Apps (KATWARN und NINA), Cell Broadcast und auch über TV- und Radiosender weitergegeben und verbreitet. Eine Entwarnung über diese Systeme erfolgt gegen 11.45 Uhr. Die neu errichteten Sirenen im Westerwaldkreis werden am bundesweiten Warntag ebenfalls die Sirenensignale „Warnung der Bevölkerung“ sowie „Entwarnung“ abspielen.