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Jahresprogramm der wfg vorgestellt

Kreisausschuss tagte mit zwei weiteren Ausschüssen

Das Jahresprogramm der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) sowie der Wirtschaftsplan 2025 beschäftigte neben dem Kreisausschuss auch den Ausschuss für Verkehr und Wirtschaft (AVW), der zu diesem Sitzungsteil hinzukam. Als Dienstleister für die Westerwälder Wirtschaft hat die wfg zwei Kernaufgaben. Das ist zum einen, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen und zum anderen, ein aktives Standortmarketing zu betreiben. Darüber hinaus leistet die wfg mit verschiedenen etablierten Veranstaltungsformaten eine rege Netzwerkarbeit, die sich auch im Jahresprogramm wiederfindet. Das sahen der AVW sowie der Kreisausschuss ebenso und stimmten dem Jahresprogramm und dem Wirtschaftsplan einstimmig zu.

Im nachfolgenden Teil der Sitzung stimmte der Kreisausschuss einstimmig einer geplanten Containerlösung an der Rettungswache in Altenkirchen und einer damit einhergehenden Zuwendung des Westerwaldkreises zu. Die dauerhafte Containerlösung ist notwendig, da bereits jetzt schon die räumlichen Kapazitäten der Rettungswache in Altenkirchen an ihre Grenzen stoßen. Vor dem Hintergrund der Schließung des dortigen Krankenhauses wurde bereits vor einem Jahr ein zusätzlicher Tag-Rettungswagen installiert. Ab September 2025 soll dieser rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Dafür werden unter anderem weitere Ruheräume benötigt. Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises ist die zuständige Rettungsdienstbehörde für den Rettungsdienstbereich Montabaur, der die Landkreise Altenkirchen und Neuwied, den Rhein-Lahn-Kreis sowie den Westerwaldkreis umfasst. Nach dem Rettungsdienstgesetz Rheinland-Pfalz geben die Landkreise anteilig gemäß ihrer Einwohnerzahl Zuwendungen in Höhe von insgesamt 75 % der Baukosten. Die restlichen 25 % werden von der Rettungsdienstorganisation, in diesem Fall dem DRK Kreisverband Altenkirchen, erbracht.