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Gesundheitsamt warnt vor Badedermatitis

Larven in Frischwasserseen können Hautausschlag verursachen

Vorbeugend können Badegäste Flachwasserbereiche meiden und sich nach dem Schwimmen direkt abduschen, insbesondere auch die Kleidung, die sofort nach dem Baden ausgezogen werden sollte. An Stellen, wo bekanntermaßen Zerkarien gerade vorkommen, wird schriftlich gewarnt, ein Auftreten ist aber grundsätzlich an allen Badeseen möglich. Badeverbote sind aufgrund des selbst-limitierenden Verlaufs nicht angebracht.

Grundsätzlich werden alle EU-Badeseen im Rhythmus von vier Wochen durch das Gesundheitsamt auf Escherichia coli und intestinale Enterokokken untersucht, zuletzt am 18.06.2025. Hier zeigten sich im gesamten Westerwaldkreis exzellente Ergebnisse. Des Weiteren wird vom Landesumweltamt eine Überwachung von Blaualgen durchgeführt, bei Überschreitung der Grenzwerte erfolgt ein Badeverbot, welches ausgeschildert wird. Deshalb wurde seit dem 16. Juni der Postweiher bei Freilingen vorerst für den Badebetrieb gesperrt.

Prinzipiell sollten Badegäste mit allen Sinnen die Stelle überprüfen und nicht in verdrecktes, mit grünlichen oder bräunlichen Schlieren bedecktes oder schlecht riechendes Wasser gehen. Da jeder Badesee ein Biotop ist, lässt es sich leider nicht vermeiden, dass sich Mensch und Natur gelegentlich „ins Gehege“ kommen. Wer auf Nummer sicher gehen will, dem kann die Nutzung eines der vielen tollen Freibäder mit einer Wasseraufbereitung empfohlen werden.