Das Trio Eisenman macht Balagan
Durch die Zeitumstände kamen nicht nur ihre Leben in Unordnung, manche wurden vertrieben oder ermordet. Nur wenige hatten das Glück, später am Broadway Erfolge zu feiern, wie etwa Kurt Weill oder der KZ-Überlebende und Namensgeber des Trios, Henry Eisenman (1909–2005).
Im Konzert erklingen die im Schatten des Holocaust entstandenen Werke von Weill und Eisenman, Ilse Weber, Gideon Klein, Paul Ben-Haim, Daniel Sambursky, Viktor Ullmann und Rolf Marbot. Durch die vielfältigen Ausdrucksformen und Stile wird ihre zentrale Rolle für die europäische Kultur deutlich. Den Rahmen des Programms bilden Fragmente der Kammeroper „Der Kaiser von Atlantis" von Viktor Ullmann, komponiert wie Gideon Kleins „Wiegenlied" im Konzentrationslager Theresienstadt. Es enthält zudem eigens angefertigte Arrangements.
Der Freundeskreis der Kreismusikschule Westerwald lädt zu diesem Konzert am Sonntag, 22. September, um 11 Uhr ins Keramikmuseum Westerwald, Lindenstraße 13 in Höhr-Grenzhausen ein. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit des Freundeskreises wird gebeten.

