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Mehrsprachigkeit eröffnet Chancen – Volkshochschulen unterstützen dabei, sie zu ergreifen

45 Schülerinnen und Schüler, die Türkisch als Herkunftssprache sprechen und ihre Sprachkenntnisse im Rahmen des Projektes „Stipendien für Schüler/innen zum Erwerb von telc-Zertifikaten Türkisch“ unter Beweis gestellt haben, bekamen jetzt ihre Zertifikate

Feierliche Übergabe von telc-Türkisch Zertifikaten an der Kreisvolkshochschule Westerwald in Montabaur

45 Schülerinnen und Schüler, die Türkisch als Herkunftssprache sprechen und ihre Sprachkenntnisse im Rahmen des Projektes „Stipendien für Schüler/innen zum Erwerb von telc-Zertifikaten Türkisch“ unter Beweis gestellt haben, bekamen jetzt ihre Zertifikate vom Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Volkshochschulverbandes, Landtagspräsidenten Joachim Mertes, der Abteilungsleiterin im Mainzer Bildungsministerium Brigitte Erzgräber, sowie vom Landrat des Westerwaldkreises Achim Schwickert überreicht.Die Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor in sechs VHS-Vorbereitungskursen an fünf Standorten der Kreisvolkshochschule Westerwald e.V. qualifiziert. Die Zertifizierung der Herkunftssprachenkenntnisse wird durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bildungsministerium und dem Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V. ermöglicht. Die Kooperationsvereinbarung hat zum Ziel, die Mehrsprachigkeit von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz zu fördern. Landrat Achim Schwickert hob hervor, dass die Volkshochschule im gesamten Westerwaldkreis präsent ist: „Wir konnten diese Kurse an fünf Standorten im Kreis durchführen. Für die Kreisvolkshochschule ist es nicht nur wichtig, Angebote für Erwachsene zu machen, sondern auch eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche zu sein.“ „Es ist erklärtes Ziel der Landesregierung, die Sprachfertigkeiten von Kindern und Jugendlichen mit nichtdeutscher Herkunftssprache umfassend zu fördern. Neben der intensiven Förderung in der Unterrichtssprache Deutsch ist uns die Förderung der Herkunftssprache von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ein wichtiges Anliegen und ein Bestandteil des Maßnahmenplans zur Sprachförderung“, sagte Brigitte Erzgräber, Abteilungsleiterin im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium. Kinder und Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund, die häufig beide Sprachen beherrschten, verfügten über ein sprachliches Potenzial, das ihnen in einer globalisierten Welt viele Chancen bietet.

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