Landschaftsmuseum Westerwald:

Museumsfest „Westerwälder Tiere“

An diesem Tag gibt viel zu erleben im Museumsdorf mit seinen 8 historischen Gebäuden: Geführte Rundgänge mit dem Themenschwerpunkt Nutztiere im Westerwald des 19. Jahrhunderts, Kuhgespannfahrten auf dem Museumsgelände, Kaltblutpferde beim Holzrücken, historischer Vieh-Transport-LKW, Infostände des Bauern- und Winzerverbandes Westerwald sowie der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen und der beeindruckende 1.000 Kilogramm schwere Ochse Fritz aus Nordhofen.

Zudem wird die neue Sonderausstellung „FleischRegion Westerwald“ offiziell eröffnet. Auf über 250 Quadratmetern Fläche zeigt die Ausstellung eine Viehtrift mit dem letzten Präparat des Westerwälder Rindes, weiterhin werden Viehhandel, Viehwaage und Viehtränke präsentiert. Schweine- und Kuhstall sind ebenso aufgebaut, wie Futterküche, Veterinärbüro, Hausschlachtung, Wohnküche, Dorfladen und Kühlhaus. Dass Fleisch sogar „Mehr als Fleisch“ sein kann, ist in dem gleichnamigen Bereich am Ende der Ausstellung zu sehen.

Die Museumspädagogik hält nach den Besichtigungen ein interessantes Mitmachangebot für Jung und Alt bereit: Anfertigen eines Kälbchens aus Stoff mit der alten Nähmaschine, Glücksschweinchen aus Ton befilzen oder Tierschmuckanhänger aus Edelsteinen und Leder basteln.

Nach getaner Arbeit lässt es sich gut an einer Portion Eintopf, zubereitet auf der historischen Kochmaschine, stärken. Für die Kinder errichtet der Bauern- und Winzerverband eine Strohburg, die zum Entdecken und Spielen einläd.

Das Team des Landschaftsmuseums Westerwald freut sich auf zahlreiche Besucher.

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