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Eine Region in ständiger Bewegung
Leistung „Made in Westerwald“

Kreisverwaltung informiert:

Illegal entsorgter Grünschnitt an einem Westerwälder Bachlauf

Wohin mit dem Rasenschnitt?

Nach einem langen Winter erweckt die warme Frühjahrssonne die Natur nun endlich zu neuem Leben. Damit beginnt auch im Westerwald wieder die Gartensaison und mit ihr das Mähen des Rasens und das Schneiden der Hecken und Sträucher. Doch wohin mit dem üppigen Grünschnitt auf einem begrenzten Grundstück? Neben dem Mulschen, d.h. das gemähte Gras liegen zu lassen, ist das Kompostieren die einfachste Lösung. Besteht diese Möglichkeit auf dem Grundstück jedoch nicht, ist es möglich, für kleinere Mengen die braune Bioabfalltonne zu nutzen. In größeren Mengen ist eine Abgabe auf den Deponien des Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetriebes (WAB) in Meudt oder Rennerod sinnvoll. Inzwischen verfügen auch viele Gemeinden über einen Sammelplatz, wo die Bürgerinnen und Bürger den Grünschnitt unentgeltlich oder gegen geringe Gebühr abliefern können.

Wer allerdings Gartenabfälle an Wald- oder Wegrand gesetzeswidrig entsorgt, begeht damit eine Ordnungswidrigkeit – gleiches gilt für die Entsorgung von Rasenschnitt an oder in Gewässern. So kann sich das illegal abgelagerte Treibgut an Brücken und Rohrdurchlässen sammeln und somit zu Rückstau und Überschwemmung von Gärten und Kellern führen.

Fragen zur Thematik bzw. Hinweise auf illegale Grünschnittentsorgung oder Müllablagerung nehmen das Wasser- bzw. Abfallreferat der Kreisverwaltung und die Abfallberatung des WAB entgegen: Roger.Best@westerwaldkreis.de, Telefon 02602 124-216, Marco.Metternich@westerwaldkreis.de, Telefon 02602 124-568 oder beratung@wab.rlp.de, Telefon 02602 6806-510.

Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung

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