Aktion Saubere Landschaft zeigt:

Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt

Illegale Müllentsorgung ist laut der Kreisverwaltung alles andere als ein Kavaliersdelikt. Denn der Müll in den heimischen Wiesen und Wäldern bedeutet Schaden und Gefahr für die hiesige Natur sowie für das Wild. Häufig gehen insbesondere von chemischen Bestandteilen Gefahren aus, welche zum Beispiel über den Regen in das Grundwasser geraten können.

Deshalb freut es Landrat Achim Schwickert sowie seinen Mitarbeiter und Organisator der „Aktion Saubere Landschaft“ Marco Metternich, dass die Menschen im Westerwaldkreis eine besondere Verbundenheit zur heimischen Natur haben. Den Beweis dafür erbrachte Anfang April wieder einmal die etablierte Veranstaltung. Wie die Kreisverwaltung in einer Pressemeldung mitteilt, sind mehr als 180 von den 192 Ortsgemeinden im Kreisgebiet dem Aufruf zum kreisweiten Frühjahrsputz gefolgt. Unter den teilnehmenden Gemeinden wurden Gutscheine für Obstbaum-Hochstämme im Wert von 1.000 Euro verlost. In diesem Jahr war das Glück auf der Seite der Ortsgemeinden Giesenhausen, Höhn, Niederroßbach und Oberroßbach.

Der Pressemeldung ist zu entnehmen, dass in diesem Jahr über 3.000 Helferinnen und Helfer ihre Handschuhe und Gummistiefel geschnappt haben, um Wiesen und Wälder vom Unrat zu befreien. Das Kreishaus freut sich über die positive Resonanz. Laut Landrat Achim Schwickert zeigt dies, dass es für die vielen Westerwälderinnen und Westerwälder eine Herzensangelegenheit ist, die Schönheit und Vielfalt der heimischen Landschaft zu erhalten.

Den Westerwälder Landrat freut es zudem, dass dieser alljährliche Termin in den Ortsgemeinden genutzt wird, um gemeinschaftlich etwas für die Natur vor Ort zu leisten: „Die Aktion Saubere Landschaft bietet eine tolle Möglichkeit, die Menschen in den Ortsgemeinden miteinander zu verbinden, vor allem die Unterstützung durch die vielen Vereine und Feuerwehren sind alles andere als selbstverständlich.“

Bei der Aktion Saubere Landschaft waren die vielen Helfer mehr als erfolgreich. Denn die Westerwälderinnen und Westerwälder sammelten knapp 50 Tonnen Müll, welche dann vom Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB) entsorgt werden konnten. Laut Pressemeldung entstanden für die Entsorgung Kosten in Höhe von 33. 500 Euro. Kosten, die laut Kreishaus am Ende des Tages durch die Gebührenzahler des WAB getragen werden müssen. Die Kreisverwaltung macht in ihrer Pressemeldung deutlich, dass es sich somit bei der illegalen Entsorgung von Müll in der Natur um einen Schaden für das Westerwälder Kollektiv handelt.

Wenn es nach Landrat Achim Schwickert geht, ist dies neben der Verpflichtung die heimische Natur vor Schaden zu bewahren, ein weiterer Grund, es als gemeinsame Aufgabe zu betrachten, gegen Umweltsünder vorzugehen.

Der Landrat bittet daher alle aufmerksamen Westerwälderinnen und Westerwälder darum, die Fälle illegaler Müllentsorgung an die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises zu melden. So können entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet werden. Ansprechpartner im Kreishaus sind Marco Metternich unter marco.metternich@westerwaldkreis.de sowie Karsten Kaiser unter karsten.kaiser@westerwaldkreis.de.

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