Klimaanpassung im Westerwald
Der Begriff „Klimaanpassung” bezeichnet alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die negativen Folgen des Klimawandels abzufedern oder sich an neue klimatische Bedingungen anzupassen. Während sich der Klimaschutz auf die Bekämpfung der Ursachen der Erderwärmung konzentriert, geht es bei der Klimaanpassung darum, mit den bereits spürbaren und zukünftigen Veränderungen umzugehen.
Das Klimaanpassungsmanagement befasst sich mit der Analyse von Risiken, die beispielsweise durch Hitze, Starkregen oder Sturm entstehen können. In enger Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren werden darauf aufbauend praxisorientierte Maßnahmen entwickelt.
Seit dem 01.10.2025 wird ein Klimaanpassungskonzept erarbeitet, das auf einer Bestands- und Betroffenheitsanalyse der lokalen Klimarisiken basiert. Koordiniert wird die Konzepterstellung von Christiane Graf. Ziel des Konzepts ist es, Handlungsfelder zu definieren, verwundbare Gruppen zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zu planen, um Gemeinden und Regionen langfristig widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Dabei werden Akteure aus Verwaltung, Verbänden, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingebunden. Mit dem Ziel, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen, insbesondere auch für kommende Generationen.
Das Förderprogramm:
„Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels – Erstellung eines nachhaltigen Anpassungskonzepts“
Förderschwerpunkt A.1: Erstellung eines nachhaltigen Anpassungskonzepts (Erstvorhaben)
Förderzeitrum: 01.10.2025 – 30.09.2027
Förderkennzeichen: 67DAAN1031
Gefördert durch:
Ansprechpartner:
Frau Christiane Graf
02602 124-366
christiane.graf@westerwaldkreis.de
