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Schulzentrum Höhr-Grenzhausen

Blockheizkraftwerk fertiggestellt

„Die Energiewende vor Ort mitgestalten“, so lautete der Auftrag von Landrat Achim Schwickert vor knapp drei Jahren.

Nach 10 Monaten Bauzeit steht nun ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk (BHKW) betriebsbereit im Heizungskeller des Schulzentrums Höhr-Grenzhausen. Zusätzlich zu den vorhandenen Kesseln versorgt das BHKW die Ernst-Barlach-Realschule plus, das Gymnasium im Kannenbäckerland inklusive Mensa, die Sporthalle sowie die Fachschule für Keramik mit Heizwärme. Dazu wurden die einzelnen Liegenschaften über ein unterirdisches Leitungsnetz (Nahwärmenetz) verbunden. Auch der gleichzeitig generierte Strom wird in den Liegenschaften selbst genutzt.

Kraft-Wärme-Kopplung – durch die gleichzeitige Wärme- und Strombereitstellung wird das im BHKW eingesetzte Erdgas deutlich effizienter genutzt. Anstatt den Strom aus dem öffentlichen Stromnetz zu beziehen, wird ein Großteil des benötigten Stroms direkt vor Ort generiert und genutzt. Die Abwärme des Motors wird der Heizungsanlage zugeführt und entlastet so die beiden Gaskessel. Das BHKW ist so ausgelegt, dass eine möglichst hohe Laufzeit im Jahr gewährleistet ist.

Mit einer jährlichen Laufzeit von mindestens 6.250 Stunden sollen sich die Investitionskosten von 450.000 Euro innerhalb der nächsten drei Jahre amortisieren. „Wir können stolz darauf sein, unseren Schulen solche Projekte ermöglichen zu können. Besonders freut es uns, dass das Blockheizkraftwerk endlich fertig gestellt ist.“, betont Landrat Schwickert.

Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung

Buz: v.l.n.r.: Torsten Schöw (Ingenieurbüro), Joachim Winkes (Schulleiter Ernst-Barlach-Realschule plus), Ralph Kaiser (Kreisverwaltung Montabaur), Landrat Achim Schwickert und Nino Breitbach (Schulleiter Gymnasium im Kannenbäckerland)

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